Worauf Sie bei Ihrer Therapie Wert legen sollten

Das Ziel der Therapie ist es, Ihre Lebensqualität wiederherzustellen oder zu erhalten. Hierfür lohnt es sich, auf einige Punkte in der Therapiepraxis zu achten und sich nicht von der privaten Krankenversicherung hinters Licht führen zu lassen.

Einige Tipps für Sie als Privatpatient

Nur Ihr Anliegen entscheidet!

Ihre Krankheit, Ihr konkret zu behandelndes Problem soll bestmöglich therapiert werden. Dazu suchen Sie nach der Therapiepraxis die fachlich, organisatorisch und menschlich am besten geeignet ist, ihre Lebensqualität wiederherzustellen oder zu verbessern.

Es geht nicht um den billigsten, sondern um den für Sie am besten geeigneten Therapeuten!

Achten Sie auf den fachlichen Unterschied!

Wenn der Arzt Therapie verordnet, dann ist damit noch lange nicht geklärt, was genau gemacht wird. Erst nach der Befunderhebung durch die Therapiepraxis wird im Therapieplan des Therapeuten festgelegt, welche konkrete Methode, wie intensiv, in welcher Häufigkeit etc. die Behandlung durchgeführt werden muss. Manchmal bedeutet das sogar, dass der Arzt nachträglich die Privat-Verordnung ändert.

Der Unterschied zwischen Therapien und Therapeuten ist groß. Dabei kommt es auf die inhaltlich fachlichen Unterschiede an, nicht auf den Preis.

Fragen Sie nach Preis UND Leistung!

Einige Patienten fragen nur nach dem Preis einer Therapiesitzung und wissen gar nicht, wie unterschiedlich die Leistungen sind, die sie dafür erhalten.

 

Therapie ist nicht gleich Therapie, klären Sie erst, welche Leistungen Sie persönlich benötigen, bevor Sie den Preis einer Leistung erfragen!

Bitten Sie um einen schriftlichen Behandlungsvertrag!

Ein pro­fes­sio­nel­ler The­ra­peut wird mit Ihnen vor Be­hand­lungs­be­ginn einen Ver­trag ab­schlie­ßen und Sie dar­auf auf­merk­sam ma­chen, dass es ver­mut­lich Pro­ble­me mit der voll­ständ­ig­en Er­stat­tung der Be­hand­lungs­kos­ten gibt. Sie könn­en als Pa­ti­ent einen Kos­ten­vor­an­schlag er­bit­ten, und die­sen bei Ihrer Pri­vat­ver­si­che­rung zur Klärung der Kos­ten­übern­ahme ein­rei­chen.

 

Trans­pa­ren­te Ver­ein­ba­run­gen des The­ra­peu­ten vor Be­ginn der Be­hand­lung sind ein guter Qua­li­tätsi­nd­ik­at­or für Pa­ti­en­ten!

Laufen Sie nicht in die Erstattungs-Falle!

Man­chen Pri­vat­pa­ti­en­ten wird von der PKV er­zählt, The­ra­pie sei nur dann gut, wenn sie wenig kos­tet! Dabei wis­sen wir alle aus eigener Erfahrung: "Dinge, die wenig kos­ten, sind letztendlich meist viel teu­rer, als ge­dacht."

Gute The­ra­pie könn­en Sie auch daran er­ken­nen, dass Sie dafür Geld (dazu) be­zah­len müss­en. Den­ken Sie immer daran, dass Ihr Ziel bei einer The­ra­pie nicht das Geld­spa­ren ist, son­dern die Ver­bes­se­rung oder Wie­der­her­stel­lung ihrer Le­bens­qua­li­tät!

Seien Sie kritisch, wenn Ihre Krankenkasse Sie "informiert"!

Ei­ni­ge Pri­vat­ver­si­che­run­gen sind lei­der nicht ehr­lich, wenn es darum geht, ihre Ver­si­cher­ten über die Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen zu in­for­mie­ren.

Das be­zieht sich auf Aus­sa­gen zur Höhe des Prei­ses für The­ra­pie, In­for­ma­tio­nen über recht­li­che Rah­men­be­dinun­gen der Preis­ge­stal­tung und die In­ter­pre­ta­ti­on der ei­ge­nen Ta­rif­be­din­gun­gen.

Tat­sa­che ist, dass The­ra­peu­ten die Höhe des Ho­no­rars für eine Leis­tung frei be­stim­men könn­en – die PKV hingegen die­ses Ho­no­rar ihren Ver­si­cher­ten gemäß Tarif er­stat­ten muss.